Queerspringer-News

  Blitz-Grandprix: Ist denn noch Sommer?

geschrieben von MarcR am 05.09.2010

Anfangs waren wir zu sechst; dann kam ein junger Neuankömmling zu uns und Wolfgang, der eh nur gekommen war, um seinen Sommerrätselpreis entgegenzunehmen, behandelte ihn gleich persönlich mit einigen freien Partien. Holger fühlte sich unpässlich, und so trugen wir die 3. Runde unseres Blitzcups diesmal nur zu viert aus.
Sind noch so viele Leute im Sommer? Zugegeben, das Wetter war heute hübsch spät-sommerlich. Zur nächsten Runde wünschen wir uns dann aber wieder etwas mehr Action!

Markus und mich hat's gefreut, denn durch die niedrige Teilnehmerzahl konnten wir trotz verbesserungswürdigem Spiel lecker Punkte für die Jahreswertung abgreifen.
Die Champs waren aber natürlich Axel und Olaf, die sich den ersten Rang - und damit die Punkte für Platz 1 und 2 - brüderlich teilen.

In der Gesamtwertung liegen nun Olaf (54 Punkte) und ich (47) vor Holger (40) und Axel (37).
Die nächste Runde läuft am ersten Oktober-Sonntag.

  Blitz-Grandprix: Frei zur Runde 3

geschrieben von HelmutH am 01.09.2010

Ahoj ihr Schönen,
neuer Monat - neues Glück; am Sonntag ist wieder soweit: 19.30 Uhr Blitz-Cup! Es gilt dem vorpreschenden Galopper Holger die Stirn zu zeigen; und wer noch vor Axel liegt, und das auch weiterhin sein möchte, der sollte ebenfalls am Sonntag erscheinen und gut punkten ;-) Es wird spannend.

  Nachruf auf meinen Freund Wilhelm (15.07.1958 – 25.08.2010)

geschrieben von HolgerF am 29.08.2010

Ich lernte Wilhelm Schlemermeyer 1997 kennen, als er erstmals zu den Schachfreunden Neukölln kam. Er war nicht der FM oder der neue Bundesligaspieler, sondern einfach Wilhelm. Wie typisch das für ihn war, erfuhr ich in den folgenden Jahren: Nie machte er ein Aufhebens um seine (hohe) Qualifikation, nie drängte er seine Person in den Vordergrund. Dieser Charakterzug, gepaart mit Freundlichkeit gegenüber jedermann, machte ihn allseits beliebt. Er bereitete ihm aber auch Schwierigkeiten: So hatte Wilhelm oft Probleme damit, für seine akribische Arbeit ein angemessenes Honorar auszuhandeln, selbst wenn sich der Partner das durchaus leisten konnte. Nicht, dass Wilhelm je nach Reichtum gestrebt hätte, nein. Aber bisweilen fehlte ihm dadurch am Nötigsten.

Wilhelm sammelte Unmengen an Wissen in seinem Kopf, der davon überzuquellen schien wie seine Wohnung von (gelesenen!) Büchern. So klug und belesen er war, so sehr machten ihm oft die schnöden alltäglichen Dinge zu schaffen. Denn der Wille, sich gegen andere durchzusetzen, schien seinem Wesen beinahe gänzlich fremd zu sein. (Nur in Diskussionen konnte er energisch werden; meines Wissens kämpfte er dann aber immer für ideelle Dinge, nie um materielle.) Und manch eine notwendige Verrichtung schien einfach kaum möglich zu sein, und sei es ein Arztbesuch. [Mehr...]

  (Irgendein Wortspiel mit Lindow)

geschrieben von MarcR am 25.08.2010

Der diesjährige Vereinsausflug führte uns, d.h. 9 flinke Pferde, ins brandenburgische Lindow, wo wir am vergangenen Wochenende 1 2/2 Tage im dortigen Sport- und Bildungszentrum verbrachten.

Das Wetter, das Haus, die Leute, der See, der Wald, das Schach, der Skat, das Bett - es war alles ganz wunderbar! Sogar die zahllosen Verbote waren wunderbar, weil niemand auf ihre Einhaltung bestand.

Wie wunderbar und toll alles war, erzählt uns Helmut in seinem kleinen Reisebericht, den ihr in der Schatztruhe findet.

Danke Helmut!

  Lichtenberger Sommer 7. Runde

geschrieben von BeateK am 13.08.2010

Der Held des Tages war Marc! Sein Gegner kam zwar 20 Minuten zu spät und geriet dadurch in Zeitnot, aber trotzdem: Es war einfach schön, ihm heute gegen einen so starken Gegner zuzusehen, besonders zum Schluss :-)
Wer es sich auch gönnen möchte, findet die Partien bei den Lichtenbergern (link unten).

Lehrreich und daher auch sehenswert war Wanjas Partie. Er führte ein Lehrstück zum Thema "Nervenstärke in der Verteidigung" vor. Ich hätte Angst gehabt.
Wanja wohl auch: Turm, Dame, Springer, Läufer - allet ruff uff seinen Königsflügel. Aber seine Stellung hielt er so solide, wie wir ihn kennen.

Ullrich kam gut aus der Eröffnung, war dann (zu) sehr ambitioniert, musste die Angriffssegel streichen, stellte sich sicher auf und geriet zum Schluss in eine Taktik, die wohl das Remis kostete. Caissa ist keine gerechte Göttin.

Ich hatte heute doppelt Glück: Mein Gegner war von meiner Eröffnungswahl überrascht und übersah dann eine Springergabel.

Morgen wird es hart: Die Partien beginnen schon um zehn, nachdem wir heute erst kurz vor zehn das Gelände verließen. Wer uns einen Kaffee vorbeibringen will, ist herzlich willkommen :-))

  Sonntagstraining am 15.08.2010

geschrieben von HolgerF am 12.08.2010

Im Sommerbetrieb gibt es am Sonntag ein Thema, das vermutlich nicht alle interessiert, das aber auch schon ein paar Mal nachgefragt wurde:

Trompowsky I

Ich spiele die Eröffnung seit mehr als einem Jahrzehnt. Nach wie vor habe ich viele "Baustellen", denn der Varianten gibt es viele. Immerhin kann ich aber einige Erfahrungen vorweisen.

Der erste Abend dient der Einführung: Variantenübersicht, Literaturempfehlungen und Ausflüge in die ersten Varianten.

Und ich werde das dicke Buch mitbringen, dass mich seinerzeit dazu gebracht hat, Trompowsky zu spielen! Das wird Anlass geben, auch ein wenig über den Charakter der Eröffnung zu philosophieren.

  Ernüchterung beim Lichtenberger Sommer

geschrieben von MarcR am 10.08.2010

4 Runden sind gespielt beim Lichtenberger Sommer und das bisherige Abschneiden der Springer-Herde ist befriedigend bis mäßig.

Topscorer ist Wanja, mit 1,5 Punkten. Gegen starke Gegner ( >2000) holte er einen Sieg und ein Remis. Aber nun steckt er "da oben" drin und in den vergangenen beiden Runden hat sich dann doch die höhere Spielstärke durchgesetzt, obwohl er auch hier nicht chancenlos war. Insgesamt immer noch ein beachtliches Ergebnis.

Ullrichs vier Gegner waren alle mindestens 300 DWZ-Punkte stärker als er, insofern ist der bisherige eine Punkt nicht schlecht. Trotzdem wird er nicht zufrieden sein, denn gerade heute wäre mehr drin gewesen.

Beate hat ebenfalls einen Punkt; eigentlich, bei zwei schlagbaren Gegnern, einer zu wenig. Aber wenn man gerade sein Eröffnungsrepertoire umgestellt hat, muss man kleinere Unfälle sicher auch einkalkulieren.

Ich selbst hab auch einen Point, und liege damit genau im DWZ-Soll. Den Pflichtsieg hab ich geschafft, und bei den anderen drei Partien war ich Außenseiter. Ich bin trotzdem zufrieden, dass ich mich im Großen und Ganzen ganz gut geschlagen hab, auch wenn es nicht zum Punkt gereicht hat.

Partien, Fotos und Tabellen gibt's auf der Turnierseite. [Mehr...]

  Erste Erfolge beim Lichtenberger Sommer

geschrieben von BeateK am 08.08.2010

Eigentlich wollte eine Kleinherde von vier Queer-Springern zur Trabrennbahn Karlshorst. Aber dann lag der Lichtenberger Sommer auf dem Weg und sie beschlossen dort zu grasen.

Wanja hätte eine so gemächliche Gangart wie der Trab sowieso nicht zugesagt: Er befindet sich schachlich im gestreckten Galopp und durchrast das Teilnehmerfeld: 1,5 Punkte aus zwei Partien sammelte er schon ein!

Ullrich und Marc kamen nicht ganz so gut aus den Startboxen: Den ersten Spieltag brauchten unsere edlen Rösser zum Akklimatisieren. Nun sind sie aber in Schwung und lagen heute je eine Pferdelänge vor ihren Gegnern.
Beate hat die Aufgabe des Stallwarts übernommen: Sie sorgt fürs Futter (Berichte), und daher nicht für Punkte.

Denjenigen, die mehr Informationen oder sogar schon Partien (!) möchten, wird die Seite der ausrichtenden SC Friesen empfohlen: